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Heizung des Beckenwassers

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Beckenwasser zu beheizen bzw. die Wärme zu speichern.


  • mittels Wärmetauscher durch die Hauszentralheizung 
  • mit konventionellen Energieträgern (Öl, Gas- oder Festbrennstoff)
  • durch einen Elektro-Durchlauferhitzer
  • durch eine Wärmepumpe
  • durch eine eigene Becken-Solaranlage
  • mittels Kombisystem mit der Haussolaranlage

 

 

Solaranlage

 

Man unterscheidet zwischen Einkreis- und Zweikreissystemen.
 

Einkreislaufsystem
Das Einkreissystem arbeitet im Niedrigtemperaturbereich und einfacher, billiger und ebenso effektiv (Solaranlage mit offenem Solarkreis). Das Beckenwasser fließt im geschlossenen Kreislauf in die Kunststoff-Absorber, wird dort erwärmt und fließt dann zurück in das Becken. Das Beckenwasser kann von der Umwälzpumpe in den Heizkreislauf gepumpt werden; bei Bedarf ist auch der Einbau einer eigenen Pumpe möglich.
 
Die Temperatur kann manuell geregelt werden, indem bei zu kaltem Beckenwasser der Kreislauf zum Absorber durch Öffnen des Ventils aktiviert wird. Bei elektronischer Solarsteuerung wird die Temperatur im Beckenwasser und das Wärmeangebot im Absorber gemessen und nach dem gewünschten Wert geregelt. Meist geschieht das durch einen kleinen Elektromotor, der das Ventil des Heizungskreislaufs öffnet oder absperrt.

Zweikreislaufsystem
Beim Zweikreissystemen gibt es einen geschlossenen Kreislauf, der mit einer speziellen Wärmeflüssigkeit gefüllt ist und die Kollektoren mit dem Wärmetauscher verbindet. Das Beckenwasser wird im Zuge der Umwälzung durch den Wärmetauscher geführt und erwärmt. Dazu können auch Sonnenkollektoren verwendet werden, die mit Glas abgedeckt sind und die Wärmeflüssigkeit bis zu 80 Grad C aufheizen können. Das Zweikreissystem ist auf wendig, teuer und nicht unbedingt notwendig.
Solar Verrohrungsschema 2
Solar Schema